Trauma im Alltag erkennen

Beschreibung

Viele Menschen erleben im Alltag Reaktionen wie starke Anspannung, Rückzug, Überforderung oder intensive emotionale Schwankungen, ohne diese eindeutig einordnen zu können. Häufig entsteht dabei der Eindruck, „nicht richtig zu funktionieren“ oder persönlich zu scheitern. Tatsächlich können solche Erfahrungen verständliche Reaktionen des Nervensystems auf belastende oder überwältigende Situationen sein.

Dieser Vortrag vermittelt ein grundlegendes Verständnis davon, was Trauma bedeutet – jenseits von Diagnosen oder klinischen Begriffen. Dabei wird erläutert, wie belastende Erfahrungen im Nervensystem gespeichert werden können und warum bestimmte Reaktionen auch lange nach Ereignissen noch auftreten.

Ziel ist es, Orientierung zu geben, Selbstverständnis zu fördern und einen entlastenden Blick auf eigene oder beobachtete Verhaltensweisen zu ermöglichen. Neben fachlichen Impulsen werden kleine, freiwillige Wahrnehmungsübungen angeboten, die erste Erfahrungen von Stabilisierung unterstützen können.

Der Vortrag richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Fachkräfte und Interessierte, die Trauma besser verstehen möchten.

Inhalte 

  • Trauma aus nervensystemischer und psychologischer Perspektive

  • Unterschied zwischen belastenden Erfahrungen und Trauma

  • Warum nicht das Ereignis, sondern die Verarbeitung entscheidend ist

  • Individuelle Unterschiede in Reaktionen auf Belastung

  • Einordnung eigener Erfahrungen

  • Typische Stress- und Schutzreaktionen

  • Überforderung, Rückzug, Reizbarkeit oder Erstarrung

  • Emotionale und körperliche Signale verstehen

  • Auslöser (Trigger) im Alltag erkennen

  • Zusammenhang zwischen aktuellen Situationen und früheren Erfahrungen

  • Kampf-, Flucht-, Erstarrungs- und Anpassungsreaktionen

  • Warum Regulation manchmal schwerfällt

  • Stressspeicherung im Körper

  • Aktivierung und Beruhigung im Nervensystem

  • Orientierung im eigenen Erleben entwickeln

  • Selbstkritik, Scham und Schuldgefühle einordnen

  • Schutzstrategien verstehen statt bewerten

  • Einfluss früher Erfahrungen auf heutige Wahrnehmung

  • Entwicklung von Selbstmitgefühl

  • Entlastende Perspektiven auf eigene Reaktionen

  • Grundlagen von Selbstregulation

  • Sicherheit als körperliche Erfahrung

  • Kleine Übungen zur Stabilisierung

  • Ressourcen im Alltag nutzen

  • Möglichkeiten der Unterstützung und Begleitung

Die Übungen sind freiwillig und so gestaltet, dass sie auch im Rahmen eines Vortrags gut umsetzbar sind.

Umfang & Teilnahmegebühr

Dieser Vortrag umfasst 120 Minuten und beinhaltet neben fachlichen Impulsen auch kurze praktische Sequenzen zur Selbstwahrnehmung sowie Raum für Fragen.

In einer ruhigen, verständlichen und wertschätzenden Atmosphäre werden Zusammenhänge vermittelt, die helfen können, eigene Reaktionen besser einzuordnen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Teilnehmerzahl ist offen, je nach Veranstaltungsrahmen.

 

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 € zzgl. 19 % MwSt. 

Aktuelle Termine 

Die nächsten Termine sind aktuell in Planung.
Sobald sie feststehen, werden sie hier bekannt gegeben.
Bei Interesse können Sie sich gerne unverbindlich vormerken lassen.

Wenn Sie teilnehmen möchten oder noch Fragen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht.
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